Die Küche der Ostsee – Teil 2

Dorsch mit gelber Soße

Der Dorsch wird als Name für den Kabeljau aus der Ostsee verwendet. Die Länge der Fische geht von zwanzig Zentimetern bis zu zwei Metern. Der Kabeljau (Dorsch) eignet sich hervorragend als Kochfisch und ist ein absoluter Leckerbissen. Wenn Sie in Ihren Ferien oder in Ihrem Urlaub in Vorarlberg im Fachgeschäft nach einer der beiden Fischsorten fragen, dann bekommen Sie garantiert den richtigen Fisch.

Zutaten:

3 Kilogramm Dorsch (Kabeljau)
1/2 Sellerie
2 Petersilienwurzeln
1 Zwiebel
Etwas Muskatblüte
250 Gramm Butter
2 Esslöffel Weinessig
2 Teelöffel Kartoffelmehl
2 Teelöffel Zucker
6 Eier (Hart gekocht)

Zubereitung:

Schuppen Sie den Fisch (Fische), schneiden die Köpfe und die Schwänze ab und entgräten die Fische. Schneiden Sie den Fisch in handlange Stücke und salzen und pfeffern Sie. Anschließend mindestens drei Stunden ruhen lassen.

Danach geben Sie die Fischstücke in einen großen Topf und geben die in Scheiben geschnittene Sellerie, die Petersilienwurzeln und die Zwiebel dazu. Füllen Sie mit Wasser auf, bis die Fischstücke gut bedeckt sind. Geben Sie die Muskatblüte und die Butter dazu und lassen das Ganze eine Viertelstunde auf kleiner Flamme köcheln.

Zerdrücken Sie die Eier und geben den Essig, den Zucker und das Kartoffelmehl dazu. Nehmen Sie die Fischstücke aus dem Topf und stellen sie warm. Gießen Sie den etwas eingekochten Fischsud durch ein Sieb und geben nun die Eier dazu. Jetzt das Ganze noch mal kurz erhitzen.

Servieren Sie den Fisch auf dem Teller mit Salz- oder Pellkartoffeln und geben sie zum Schluss die gelbe Soße darüber. Guten Appetit.

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Die Küstenformen der Ostsee

(Alphabetisch mit den Regionen)

Die Ausgleichküste (Polen und Lettland)
Die Boddenküste (Vorpommern)
Die Fördenküste (Schleswig-Holstein und Jütland)
Die Haffküste (Polen)
Die Kliffküste (Gotland, Bornholm und Rügen)
Die Schärenküste (Schweden – Finnland)

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Die Küche der Ostsee – Teil 1

Mecklenburger Fischtopf

Hier an der Ostsee finden Sie eine große Auswahl an Fischen, die sich für die Zubereitung des Mecklenburger Fischtopf eignen. So zum Beispiel Aal, Barsch, Dorsch, Hecht, Hering, Makrele, Seeteufel und viele andere Sorten. Der Vorteil des Mecklenburger Fischtopf liegt darin, dass Sie bei diesem Rezept den Fisch Ihrer Wahl verwenden können. Aber auch wenn Sie Ihren Urlaub im Salzburger Land verbringen, und in einer Ferienwohnung einmal selbst kochen wollen, die gängigsten Fischsorten bekommen Sie auch in Österreich in einem Fischgeschäft.

Die Zutaten:
6 Zwiebeln
1 Gurke
5 Kartoffeln (festkochend)
700 Gramm Fischfilet (nach Wahl)
150 Gramm Schmalz oder Bratfett
½ Liter Fleischbrühe
süße Sahne
etwas Weißwein
Dill, Estragon, Pfeffer, Salz und je nach Geschmack etwas Knoblauch

Die Zubereitung:

Schälen Sie die Zwiebel und schneiden sie grob in kleine Stücke. Nachdem Sie die Gurke geschält haben, schneiden Sie die Gurke in ca. 2 cm Würfel. Danach dünsten Sie die Zwiebel und die Gurke in dem Bratfett. Würfeln Sie die gekochten Kartoffel und geben Sie die Kartoffeln mit dem in Stücke geschnittenen Fischfilet zu dem Sud. Füllen Sie das Ganze mit der Fleischbrühe auf. Danach kurz aufkochen und eine gute Viertelstunde auf kleiner Flamme ziehen lassen. Zum Schluss geben Sie die Gewürze dazu, ziehen die süße Sahne darunter und schmecken mit dem Weißwein ab. Guten Appetit.

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Fähren Ostsee – Teil 2

Hirtshals (Dänemark) – Bergen (Norwegen)
Hirtshals (Dänemark) – Kristiansand (Norwegen)
Hirtshals (Dänemark) – Langesund (Norwegen)
Hirtshals (Dänemark) – Larwik (Norwegen)
Hirtshals (Dänemark) – Stavanger (Norwegen)
Frederikshavn (Dänemark) – Oslo (Norwegen)
København (Dänemark) – Bergen (Norwegen)

Gdynia (Polen) – Karlskrona (Schweden)
Gdańsk (Polen) – Nynäshamn (Schweden)
Świnoujście (Polen) – Trelleborg (Schweden)
Świnoujście (Polen) – Ystad (Schweden)

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Das Klima der Ostsee

Die Klimazonen

Im Süden der Ostsee befinden wir uns in einer angenehmen gemäßigten Zone. Dieses maritime Klima erstreckt sich bis über Dänemark hinaus. Die östlichen Teile gehen in ein kontinentales Klima über. Der Norden ist von einem kalten Klima bis zu einem sehr kalten Klima in Richtung Polarkreis geprägt. Durch Ihre Lage bedingt, wird die Ostsee vom Golfstrom nicht erreicht und auch wegen der geringen Größe entwickelt die Ostsee kein eigenständiges Klima. Wegen dem niedrigen Salzgehalt friert die Ostsee im Winter häufig zu. Manche Hafenstädte in Finnland sind bis zu sechs Monate zugefroren. Mancher Urlauber hat in seinen Ferien an der Ostsee im Winter bestimmt schon die großen Eisschollen gesehen.

Der Klimawandel

Das Gebiet der Ostsee soll sich überdurchschnittlich erwärmen. In den letzten hundert Jahren wurde es an der Ostsee um fast ein Grad wärmer. Berechnungen haben ergeben, dass sich bis zum Ende dieses Jahrhunderts die Erwärmung um bis zu fünf Grad erhöhen könnte.

Das Klima und die Gesundheit

Die meisten Menschen kennen in Ihrem Urlaub am Meer das Wort Reizklima. Diese Reizklima –bedingt durch den Wind und den Salzgehalt des Wassers- entsteht unter diesen Wetterbedingungen an der Ostsee. Ihren Atmungsorganen und Ihrem Kreislauf sollte so ein Urlaub an der Ostsee gut tun. In Ihren ersten Urlaubstagen am Meer fühlen Sie sich eventuell etwas müde. Diese leichte Müdigkeit ist unter Umständen durch das vorgenannte Reizklima bedingt. Aber auch in Ihrem Urlaub im Schwarzwald treten am Anfang eventuell leichte Veränderungen ein, die hier unter Umständen durch die Höhenlage und die Nadelwälder bedingt sind.

Man sagt auch, dass das Wasser der Ostsee mit seinem leichten Salzgehalt gut für empfindliche und allergiegeplagte Haut ist. Der durch verschiedene Krankheiten hervorgerufene Juckreiz kann mit einem Bad in der Ostsee gemildert werden.

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Fähren Ostsee – Teil 1

Sassnitz (Deutschland) – Trelleborg (Schweden)
Sassnitz (Deutschland) – Klaipeda (Litauen)
Sassnitz (Deutschland) – Bornholm (Dänemark)

Rostock (Deutschland) – Gedser (Dänemark)
Rostock (Deutschland) – Trelleborg (Schweden)
Rostock (Deutschland) – Helsinki (Finnland)
Rostock (Deutschland) – Gdynia (Polen)

Travemünde (Deutschland) – Trelleborg (Schweden)
Travemünde (Deutschland) – Ventspils (Lettland)
Travemünde (Deutschland) – Liepaja (Lettland)

Kiel (Deuschland) – Oslo (Norwegen)
Kiel (Deuschland) – Göteborg (Schweden)
Kiel (Deuschland) – Klaipeda (Litauen)
Kiel (Deuschland) – Ust-Luga / St. Petersburg (Russland)

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Die Geschichte der Ostsee

Vom Altertum bis in die Neuzeit

In der Germania des Tacitus wird vor knapp zweitausend Jahren die Ostsee als Mare Suebicum beschrieben. Zu damaliger Zeit glaubte man noch, dass die Ostsee ein Teil des die Erde umspannendes Ozeans sei. In späterer Zeit tauchten dann die Namen Mare Balticum und Aestenmeer auf.

Bereits vor 2000 Jahren wurden weitverzweigte Handelswege von und zur Ostsee angelegt. Es begann ein reger Handel zwischen der Ostsee und Italien durch die heutige Schweiz. Wenn Sie heute in Ihrem Urlaub in der Schweiz an eine Bernsteinkette denken oder eine solche Kette sehen, dann war der Bernstein in der damaligen Zeit eines der begehrtesten Handelsgüter, die durch die Schweiz bis nach Rom gelangten. Außerdem wurden Pelze und Felle aus dem Norden über die Ostsee verschifft und dann auf dem Landweg in den Süden gebracht. Vom Süden nach Norden zur Ostsee wurden Öl, Wein und Erzeugnisse aus Keramik transportiert.

Im Mittelalter entstand die Hansezeit. Hier spielte dann die Ostsee eine bedeutende Rolle im Verkehr von Ost nach West und Nord nach Süd und entsprechend in den Gegenrichtungen. In dieser Zeit schlossen sich viele Städte an der Ostsee zur „Hanse“ zusammen. Zu den bedeutendsten Hansestädten zählten Danzig, Greifswald, Königsberg, Lübeck, Memel, Nowgorod, Reval, Riga, Rostock, Stettin, Stralsund und Wismar.

Mit dem Dreißigjährigen Krieg begann eine ungute Zeit an der Ostsee. Die Schweden versuchten Landgewinne zu machen und auch Russland machte Ansprüche an die Ostsee geltend. Hier ist die Gründung von Sankt Petersburg zu erwähnen, von der aus der russische Zar die Welt zu erobern gedachte. Insgesamt brachten die Nordischen Kriege viel Unruhe in die Regionen der Ostsee.

Noch schlimmer erging es den Anrainerstaaten der Ostsee ab dem 20. Jahrhundert. Der Anfang liegt in den Matrosenaufständen von Sankt Petersburg. Später meuterten dann die deutschen Marineeinheiten am Ende des ersten Weltkrieges in Kiel und Flensburg. Der verlorene 1. Weltkrieg ließ den deutschen Kaiser abdanken und beendete die deutsche Monarchie.

Im zweiten Weltkrieg fanden in der Ostsee schwere Kämpfe zwischen der deutschen und der sowjetischen Kriegsmarine statt. Zu bemerken sind die Untergänge der Schiffe „Wilhelm Gustloff“, der „Cap Arcona“ und der „Thielbek“. Bei diesen Schiffsuntergängen fanden weit mehr als zehntausend Menschen den Tod, von denen die meisten Flüchtlinge und Gefangene waren.

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Ostsee – Internationale Häfen

Aabenraa (DK)
Aarhus (DK)
Danzig (PL)
Helsingor (DK)
Helsinki (FI)
Horsens (DK)
Kiel (D)
Klaipeda (LT)
Kolding (DK)
Kopenhagen (DK)
Malmö (S)
Muuga (EE)
Rostock (D)
Sankt Petersburg (RU)
Skagen (DK)
Tallin (EE)
Trelleborg (S)

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Ostsee – Teil 4

Von der Ostsee in die Lüneburger Heide

In einem unserer letzten Landschaftsberichte über das Hinterland der Ostsee haben wir die Lauenburgischen Seen erwähnt. Wenn Sie in Ihren Ferien an der Ostsee noch etwas südlicher gehen, dann erreichen Sie die Lüneburger Heide mit den Heidschnucken und den Pferdekoppeln. Nicht zu vergessen das Heidekraut, das zu bestimmten Jahreszeiten während der Blüte Heerscharen von Touristen anlockt. Kleinere Stellen mit Heidekraut oder auch Erika genannt, finden Sie in Ihrem Urlaub in der Steiermark an manchen leichten Hügeln im Gebirge.

Die Heide ist keine Urlandschaft, wie mancher denken mag, sondern als Kulturlandschaft eine Schöpfung des Menschen. Nach der Bronzezeit wuchsen Hainbuchenwälder, die die Menschen in der damaligen Zeit abholzten. Diese abgeholzten Stellen verwandelten sich im Laufe der Zeit zur Heide. Durch die Zucht der Heidschnucken kamen keine Bäume auf und es entwickelte sich die Landschaft, die wir heute Lüneburger Heide nennen und die unter Naturschutz steht. Man versucht den Charakter der Heide mit Wacholder und Birken zu erhalten und die Heidschnucken sorgen auch heute noch dafür, dass diese schöne Landschaft weiterhin besteht.

Lüneburg hat in früherer Zeit zwei Mal Geschichte geschrieben. Das erst Mal als blühende Salzstadt. Kaiser Otto schenkte dem damaligen Benediktinerkloster den Zoll, den die Salinen einbrachten. Salz bedeutete damals Reichtum und Wohlstand. In der damaligen Zeit konnte man Lebensmittel nur durch Trocknen, Räuchern und salzen konservieren. Das zweite bedeutende Ereignis war der Beitritt zur Hanse im Jahre 1372. Lüneburg spielte in der damaligen Zeit eine wichtige Rolle in der Handelswelt und konnte dadurch seinen Wohlstand weiter ausbauen. Das erkennt man heute noch in der Lüneburger Altstadt mit den noblen Backsteinhäusern. Eine besondere Rarität ist das Rathaus. Hier wurde immer wieder ein Teil an das andere Teil gebaut und so vereinen sich hier Stilelemente von der Gotik bis zum Barock. Besonders bemerkenswert ist der Rathaussaal mit dem Südfenster und der Holztonnendecke.

Salzhausen ist ein Dorado für Freizeitreiter. Der bekannte Reiterort Luhmühlen liegt in unmittelbarer Nachbarschaft. Hier fanden in den letzten Jahren die bekanntesten Reitveranstaltungen statt.

Amelinghausen ist ein typisches Heidedorf mit Tradition und auch noch über 1000 Jahre alt. Um Amelinghausen herum liegen noch weitere kleine nette Heidedörfer. Amelinghausen ist eines der bekanntesten Dörfer in der Lüneburger Heide. Jedes Jahr versammeln sich hier Tausende zu einem großen Volksfest, dem Heideblütenfest. Bei diesem Anlass wird auch die alljährliche Heidekönigin gewählt.

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Fischarten der Ostsee

Durch den geringen Salzgehalt der Ostsee gibt es hier nicht so viele Fischarten wie in der Nordsee. Das teilweise flache Wasser und die dadurch bedingten Temperaturunterschiede tragen auch ihren Teil dazu bei. Nachfolgend die bekanntesten Fischarten der Ostsee:

Aal
Barsch
Butterfisch
Dorsch
Flunder
Leierfisch
Maifisch
Meerforelle
Rotauge
Rotfeder
Scholle
Seehase
Seeteufel
Seezunge
Steinbutt

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